Presse



Klasse 3c besucht Bücherei

Wir, die Klasse 3c haben am 20.02.2020 die Bücherei besucht. Frau Senghaas von der Bücherei hat uns dort viele wichtige Dinge erklärt. Wir wissen jetzt wie wir einen Büchereiausweis bekommen und wie man Bücher dort ausleiht. Sie hat uns auch spannende Dinge über die Bücherei der Zukunft erzählt. Wir haben ihr aber auch gezeigt, dass wir schon einiges über die Bücherei wissen. Anschließend durften wir uns in der Bücherei umschauen und jeder konnte noch ein Buch ausleihen. Am Schluss gab es noch leckere Kekse. Schleißlich sind wir zur Schule gegangen und haben uns gegenseitig unsere Bücher gezeigt.

Von Lea, Sofia, Fiona und Sophie von der Klasse 3c






Feuerwehreinsatz in der Birkenbachschule

Seit einigen Wochen beschäftigen sich unsere Drittklässler im Sachunterricht mit dem Thema Feuer. Dabei wurden bereits ganz verschiedene Aspekte im Unterricht   behandelt.   Wichtig   ist   es   dabei   auch   immer   die   Kinder   über Gefahren   aufzuklären.   Passend   dazu   besuchte   uns   am   09.   Dezember   ein richtiger Feuerexperte: Herr Decker, ein Vater eines Birkenbachschulkindes, ist nämlich Feuerwehrmann. Er ist in der freiwilligen Feuerwehr in Kirchardt, aberauch   hauptberuflich   in   der   Feuerwehr   beschäftigt.   Und   er   kam   in   voller Montur:  mit Hose und Jacke aus schwer brennbarem Material, Feuerwehrhelm mit Visier und Nackenschutz, einem Sicherheitsgurt, dem Feuerwehrbeil und schweren Stiefel mit Stahlkappen. Lauter Ausrüstungsgegenstände, die zuvor im Unterricht behandelt worden sind. Alles in allem nahezu 20 kg Ausrüstung,die er an seinem Körper tragen muss! Da staunten die Kinder nicht schlecht. Er erklärte   unseren   Drittklässlern   zunächst   die   Aufgaben   der   Feuerwehr,   die neben dem Feuerlöschen auch das Bergen, das Retten, sowie das Schützenbeinhaltet. Danach beschrieb er seinen Arbeitsalltag und erklärte dabei die Funktionen seiner schweren Ausrüstung. Dann wurde besprochen, wie man einen   richtigen   Notruf   absendet.   Darüber   wussten   die   Kinder   schon   gut Bescheid. Im Anschluss gab es ein kleines Interview, denn die Klassen hatten sich im Voraus einige Fragen an den Experten überlegt. Sie interessierten sich zum Beispiel für die Gefahren bei einem Feuerwehreinsatz, aber auch wie man Feuerwehrmann wird und was passiert, wenn man einen Notruf zum Spaß sendet.   Für   unsere   Drittklässler   war   es   eine   besondere   und   spannende Schulstunde. Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Decker für seinen Besuch bei uns in der Schule.

Johannes Lazarus


Birkichor singt bei Adventsaktion der Eisdiele Madeira

Adventliche Stimmung lag am ersten Adventssonntag in der Luft. Denn im Zentrum Kirchardts lud die Eisdiele Madeira zu einer kleinen Adventsaktion ein. Um kurz vor drei am Nachmittag war der halbe Ort auf den Beinen, denn die Chorkinder der Birkenbachschule, sowie die Kindergartenkinder „Ortsmitte“ waren gemeinsam mit ihren Familien unterwegs zu ihrem Auftritt.  Frau Madeira begrüßte das Publikum auf dem Vorplatz der Eisdiele und um 15 Uhr begann der Chor zu singen. Los ging es mit einem Adventsrap, gefolgt vom Adventsklassiker „Wir sagen euch an, den lieben Advent“, sowie zwei weiteren Adventsliedern. Nach dem musikalischen Akt des Chores gaben die Kinder des Kindergarten Ortsmitte noch ein Gedicht zum Besten. Angelockt von den schönen Klängen und Worten, beschloss schließlich sogar der Nikolaus schon vorbeizuschauen. Natürlich wurde er mit einem kräftigen „Lasst uns froh und munter sein“ empfangen. Somit bekamen unsere kleinen Sänger und Dichter eine vorzeitige Nikolausüberraschung überreicht. Anschließend war noch etwas Zeit, bei Glühwein, Punsch und Gebäck in und um die Eisdiele zu verweilen. Selbstverständlich durfte das ein oder andere Eis dabei nicht fehlen. Wir bedanken uns recht herzlich bei der Eisdiele Madeira für die Einladung, sowie die großzügige Spende an den Förderverein der Birkenbachschule.

Die Adventszeit geht musikalisch weiter: Die Dritt- und Viertklässler singen am 12.12. im Betreuten Wohnen in Kirchardt.

Johannes Lazarus

Theaterfahrt nach Heilbronn

Auch in diesem Jahr durften sich die Schülerinnen und Schüler der Birkenbachschule auf den Theaterbesuch in Heilbronn freuen. Am Donnerstag, 28.11.2019 ging es morgens mit Bussen von Kirchardt nach Heilbronn.

Um 10.00 begann das Theaterstück.

Dieses Mal stand die Aufführung des Märchens „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Uli Jaeckle

auf dem Programm.

Nicht nur für die Kinder war das Stück etwas ganz besonderes, sondern auch für die Darstellerin der Königin, da diese das erste Mal in dieser Rolle als Vertretung für die erkrankte Schauspielerin aufgetreten war.

Die Hauptrolle hatte das Aschenbrödel, das zusammen mit seiner Stiefmutter und Stiefschwester auf dem Schloss ihres verstorbenen Vaters lebte.

Bis ein Königssohn das Aschenbrödel als seine Braut mit nach Hause nehmen durfte, geschah noch allerlei Verwunderliches.

Das Wintermärchen, das durch eine ältere Verfilmung bekannt ist, wurde neu in Szene gesetzt und war sowohl spannend als auch belustigend.

Der jährliche Besuch des Theaters war ein weiterer Beitrag zur kulturellen Bildung der Kinder und weckte mit Sicherheit Neugier und Begeisterung für das Theater und das Schauspielen.

Dies zeigt sich auch im Bericht von Gabriel aus der Klasse 3c:

Unsere Theaterfahrt

Die Klasse 3c war am 28. November mit der ganzen Schule im Theater in Heilbronn. Dort haben wir uns „drei Nüsse für Aschenbrödel“ angesehen. Das Märchen haben wir vorher im Unterricht gelesen. Die Theatervorstellung hat uns sehr gefallen. Es gab viele schöne Kostüme zu sehen. Außerdem hat sich die Bühne immer hin und her bewegt. Am Schluss gab es viel Jubel und Applaus für die Schauspieler. Danach sind wir alle wieder mit dem Bus in die Schule gefahren. Dort haben wir noch erzählt, was uns besonders gefallen hat. Es war ein aufregender Tag!

Gabriel Altun (mit Ergänzungen von Herr Lazarus), Klasse 3c


LeseIntensivFörderung an der Birkenbachschule kann fortgeführt werden

Große   Freude  bescherte  die  Volksbank Kraichgau Stiftung Wiesloch  der  Schulleitung  undden Lehrkräften aber vor allen den Schülerinnen und Schülern der Birkenbachschule. Dankeiner großzügigen Spende kann die LeseIntensivFörderung weiterbestehen.Die   Kinder   der   Birkenbachschule   profitierten   schon   in   den   letzten   Jahren   von   diesemProgramm.Die LeseIntensivFörderung ist ein Baustein, den Lesedefiziten der Kinder entgegenzuwirken.Hierbei arbeiten zwei speziell ausgebildete Lesefachkräfte ganz individuell mit Schülerinnenund Schülern, die im Bereich Lesefertigkeit und Leseverständnis Unterstützung benötigen. Eswird  regelmäßig   dreimal   pro  Woche   gearbeitet,  über   den  Klassenlehrer  eng   verzahnt   mitdem regulären Unterricht. Dass   das   Programm   erfolgreich   ist   zeigte   sich   an   den   Lesefortschritten,   die   die   Kindermachten, die an der intensiven Förderung teilgenommen hatten. Die LeseIntensivFörderung ist effizient, ist ein individualisiertes Lernen und für alle Kinderoffen, die Bedarf haben.Sie ist ein Reingewinn für die Kinder. Dank der Volksbank Kraichgau Stiftung Wiesloch ist sienun auch gesichert für das ganze Schuljahr!Ein herzliches Dankeschön!

Andrea Fersching

Der Waldausflug der Klasse 3c

Die Klasse 3c der Birkenbachschule Kirchardt wanderte am 21.10.2019 in den Haftenwald, um eine Erkundung zu machen. Es waren dabei: Zwei Eltern, Herr Lazarus und der Förster Nr. 20, Claus Schall. Er hat ihnen zunächst seine ganzen Geräte gezeigt, mit denen er arbeitet. Danach ging es tiefer in den Wald. Dort zeigte   er   ihnen   verschiedene   Bäume   und   andere   Pflanzen,   sowie   Pilze.   Sie sahen   sich   auch   einen   Baum   mit   einem   Specht-Symbol   an   und   einen Baumstamm,   der   von   einem   Specht   behackt   wurde.   Es   war   eine   spannende Erfahrung   im   Wald.   Danach   gingen   alle   wieder   zurück   und   es   wurde   Mathe gemacht.

Von Lea Meyfarth, Sophie Decker, Sofia Grassellini und Fiona Lampe aus der Klasse 3c


Sankt Martinsfeiern der Birkenbachschule

Am 11. November veranstaltete die Birkenbachschule wieder das traditionelle Sankt Martinsfest in Kirchardt.  

Pünktlich um 17.30 Uhr eröffnete der Birki- Chor mit einem Sankt Martinslied, dieses Jahr auf der Bühne in der Festhalle, die Feier. Die Moderatoren Crina und Lukas aus der Klasse 4c führten anschließend wie zwei Profis durch das kleine Bühnenprogramm. Die Schulleiterin Frau Gärtner begrüßte die zahlreichen Gäste und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten: den Eltern, den Schülerinnen und Schülern, dem Birki- Chor, der Feuerwehr, der Feuerwehrkapelle, den Sekretärinnen, den Lehrerinnen und Lehrern und Herrn Müller für die tolle Arbeit im Vorfeld und während der Veranstaltung.  

Es folgte ein kurzweiliges Programm mit weiteren Liedern des Birki- Chors. Besonders erwähnenswert ist hierbei der Sologesang beim Lied „Träume“ von Sophie aus der Klasse 3c, der für Begeisterung in der Festhalle gesorgte.

Was es mit dem Sankt Martin auf sich hat und was im kindlichen Lebensalltag alles geteilt werden kann, erfuhren die Zuschauer von Schülerinnen und Schülern der Klasse 3b.  

Nun war es laut Crina und Lukas an der Zeit auch zu teilen, ganz nach Sankt Martins Vorbild.

603,28 Euro betrug der letztjährige Erlös des Martinsfestes. Den teilten die beiden ganz im Sinne des Tages. Die eine Hälfte verbleibt an der Schule, die andere nahm Herr Auer in Vertretung seiner Frau für den Peru-Kreis in Empfang. Er bedankte sich herzlich dafür im Namen der Kinder der südamerikanischen Gemeinde.  

Jetzt war die Zeit gekommen, die Kirchardter Straßen mit Laternenlichtern zu erfüllen. Angeführt von Sankt Martin (Robert aus der Klasse 4c) bewegte sich der Laternenzug durch das Neubaugebiet „Lug“. Zurück auf dem ehemaligen Pausenhof durften sich alle Schülerinnen und Schüler der Birkenbachschule ihre Martinsbrezel, gespendet von der Gemeinde Kirchardt, abholen.

Nach Liedern der Feuerwehrkapelle am lodernden Feuer auf dem Schulhof gab es noch ein gemütliches Beisammensein im Foyer der Festhalle und am Lagerfeuer mit Glühwein, Kinderpunsch, Wurst und Logogebäck. Dank des großen Zuspruchs können wir auch im nächsten Jahr ein bisschen so wie Sankt Martin die Einnahmen von diesem Sankt Martinsfest wieder mit den Menschen in Peru teilen.

Am folgenden Abend hieß es dann für die Berwanger Schul- und Kindergartenkinder Sankt Martin zu feiern. Über das stimmungsvolle Fest berichten Hannah und Elija aus der 3a :

Am Dienstag, den 12.11.2019 hatten wir ein Sankt Martin Fest in der Kirche und auf dem Schulhof.  Beginn war in der Kirche. Die Kindergartenkinder sangen dort ein Laternenlied und die Erst- und Zweitklässler sangen auch ein Lied. Die Viertklässler berichteten über den Mut,  den man fürs Teilen braucht. Die dritte Klasse spielte das Sankt Martinsstück. Zum Abschluss sangen wir gemeinsam. Nach der Kirche liefen wir alle zusammen mit unserer Laterne durch Berwangen, begleitet von der Feuerwehr. Als wir zurück waren, gab es auf dem Schulhof zu essen, zu trinken und die leckere Martinsbrezel. Dann spielten wir noch schön zusammen.

Wir, die Birkenbachschule, möchten uns ganz herzlich bei allen Akteuren, Helferinnen und Helfern bedanken. Nur durch solches Engagement werden Veranstaltungen in dieser Weise erst möglich.  

Die nächste gemeinsame Schulaktion steht übrigens schon in den Startlöchern:

Am 10.12.19 bietet Herr Lazarus ein offenes Adventssingen im Foyer der Festhalle an. Genauere Informationen folgen demnächst.

Andrea Fersching

 

Autorenlesung und Schreibwerkstatt mit Klaus Schuker

Auch in diesem Schuljahr war es möglich den Autor Klaus Schuker für eine Autorenlesung, dieses Mal sogar mit einer von ihm geleiteten Schreibwerkstatt, für einen Vormittag an der Birkenbachschule zu gewinnen.

Am 24. Oktober 2019 konnte Herr Schuker die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a, b und c mit dem Vorlesen verschiedener spannender aber auch lustiger Passagen aus seinem Buch „Paul, Tabea und das Friedhofsgespenst“, einem Kinderkrimi, sofort begeistern. Zuvor wurden die Kinder von Frau Senghaas, der Leiterin der Gemeindebücherei Kirchardt, begrüßt. Passender hätte man den Termin nicht wählen können, denn es war die Frederickwoche, mit dem Fredericktag, welcher das Lesen der Kinder in den Fokus setzt.

Nach dem Wettspiel, bei dem Jungen gegen Mädchen antraten und ihre detektivischen Fähigkeiten zeigen konnten, durften die Kinder sich selbst kreativ ans Schreiben machen. Aufgeteilt in zwei Gruppen pro Klasse schrieben die Kinder an verschiedenen Themen, die sich die Klassen selbst überlegt hatten. Herr Schuker versah die Themen der Kinder im Vorfeld dieses Vormittags mit einem Grundgerüst zur Bearbeitung für die Kinder. In der Gruppe sammelten die Schülerinnen und Schüler nun Ideen und schrieben die „beste“ auf.

Schließlich überarbeiteten sie gemeinsam ihre Geschichte und überlegten, wie diese noch spannender und lebendiger werden könnte. Herr Schuker gab den Kindern hin und wieder Tipps. Die Kinder konnten sich also von einem echten Experten beraten lassen. Und darum ging es letztendlich: Den Kindern eine echte, authentische Schreibsituation zu bieten und in eine Autorentätigkeit, nämlich eine echte Schreibkonferenz einzutauchen. Nach der intensiven Arbeitsphase präsentierten die einzelnen Gruppen ihre fertigen Texte. Dabei wurde gelacht, aber auch gestaunt, denn die Kindertexte enthielten einige originelle Passagen. Zum Schluss gab es sogar noch eine Autogrammkarte für jedes Kind von Schreibexperte Schuker.

Für die Drittklässler war dieser Vormittag abwechslungsreich und kreativ und motiviert den einen oder anderen mit Sicherheit zum Geschichtenschreiben.

Johannes Lazarus, Andrea Fersching


 

Juniorhelfer im Einsatz an der Birkenbachschule

Ausbildung zu Ersthelfern geht weiter 

Bereits im letzten Schuljahr startete im November an der Birkenbachschule das Juniorhelfer- Programm. Hierfür wurden Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen durch das Deutsche Rote Kreuz in Erste Hilfe ausgebildet.

Im Januar 2019 konnten die ausgebildeten Kinder ihren „Dienst“ antreten und in den Pausen, ausgestattet mit einem Erste- Hilfe- Rucksack (siehe Bild) zeigen, was sie gelernt hatten.

Zu zweit standen sie auf dem Pausenhof und kümmerten sich um die Mitschüler, die Hilfe brauchten.

Dank des großen Interesses an dem Erste- Hilfe- Kurs (20 Kinder standen schon auf der Warteliste.) fand nun gleich zu Beginn des Schuljahres eine erneute Ausbildung statt.

Die Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer der Birkenbachschule freuen sich sehr, dass das Juniorhelferprogramm an der Birkenbachschule weitergeführt werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler waren sowohl bei der Ausbildung als auch bei der Ausübung Ihrer Aufgabe mit viel Spaß aber auch Ernst bei der Sache und sind nun stolz darauf, im Notfall zu wissen, was zu tun ist und handlungsbereit zu sein.

 

Eine Schulart verschwindet, ihre Seele ging mit Ilona Steska

- Spuren in den Herzen der Birkis

Die Haupt- und Werkrealschule Kirchardt hat geschlossen, seit Jahren bekannt, schon Schnee von gestern. Schwer zu erfassen, schwer zu erfühlen, was Kirchardt da verloren hat. Aber unmöglich zu übersehen ist, was Kirchardt, was seine Birkenbachschule, was Kirchardts Kinder an Ilona Steska verloren haben.

Jahrzehntelang war die Konrektorin der Birkenbachschule die Gallionsfigur für moderne Sekundarstufenpädagogik in Kirchardt. Ob Leseecke, AntiStressSofa oder Aquarium in Klassenverantwortung - die Vollblutpädagogin war immer ganz vorne mit dabei. Als Konrektorin hatte sie vor allem im Tandem mit der früheren Rektorin Gudrun Spaltenberger eine kleine Dorfschule zu einer Ganztagsschule mit breitgefächertem Angebot ausgebaut, sich besonders um Berufsorientierungsangebote für ihre Schüler bemüht - und war dafür prompt von höchster Stelle mit dem BerufswahlSiegel BORIS ausgezeichnet worden.

Dabei war Ilona Steska keine, die sich auf ihren wohlverdienten Lorbeeren ausruhte, nein, Konrektorin Ilona Steska blieb bis zum letzten Tag hochaktiv und am Puls der Zeit. Die modernen Medien zum Beispiel hatten es ihr angetan, Chancen, Nutzen, Risiken von Internet und Co. Aber auch das Intranet und Datensicherheit lagen bei der Birkenbachschule Kirchardt in den rührigen Händen Frau Steskas. Was Ilona Steska aber am allerallermeisten am Herzen lag, das waren ihre Kinder, ihre Schüler, Kirchardts Nachwuchs. Noch mehr als moderne Vollblutpädagogin war Ilona Steska für ihre Birkis vor allem immer eins: ein ganzer Mensch mit einem großen Herzen.

Auf ihrer Verabschiedungsfeier in der Kirchardter Schulaula rührte es nicht nur die alte Klassenlehrerin Frau Steska zu Tränen, dass ehemalige Schüler als Überraschungsgäste Hunderte von Kilometern hinter sich gebracht hatten, gar aus der Schweiz angereist waren, um ihre Ilona Steska noch einmal in der Kirchardter Schule zu drücken und zu herzen. "Wissen Sie noch?" und "Ach, war des schee!" , "Des ham Sie damals astrein gemacht" und "Danke für alles" ... Dazwischen Gelächter mit tränenfeuchten Augen.

Ilona Steska, ja, das waren noch Zeiten!

Claudia Wanner


Infoveranstaltung "Medien­pädagogik" bot mehr als Infos Birkenbachschule Kirchardt stellt klar: Wir lassen unsere Kinder nicht alleine im Dschungel!

Manche Info­veran­staltungen besucht man - und weiß schon im Voraus, was die Quint­essenz des Abends sein wird. So ging es vermut­lich den meisten der unge­fähr 60 Eltern, die vergan­genen Monat in der Aula der Birken­bach­schule Kirchardt saßen und dem Vor­trag von Frau Oster­tag zum Thema "Medien­präven­tion" lauschten. Die Quint­essenz des Abends war von vorn­herein bekannt: Das Internet ist zu groß und zu komplex, um als rechts­siche­rer Raum gelten zu können - im Netz gibt es nichts, was es nicht gibt - und es ist eben­so ignorant wie unverant­wort­lich, kleine Kinder per Smart­phone, Tablet und Compu­ter diesem Inter­net allein und nur sich selbst verant­wort­lich zum Fraß vorzu­werfen.

Alles bekannt, nichts davon die große Neuig­keit... Okay, von Kinder­schreck Momo, dem toten Inter­net­mädchen, hatten noch nicht alle Anwesen­den gehört, erst recht waren nicht allen alle per­versen Horror­details bekannt. Und auch die nahezu krimi­nelle, zumindest aber psycho­dy­namische Kon­zeption des Online-Spiels Fort­nite erschreckte den ein oder anderen noch mit ihrer bislang vielleicht noch unbekann­ten Dimension an Manipulations­potential. Aber über­raschend sind solche neuen Internet-Aus­wüchse doch für nieman­den mehr: Es gibt im Netz nichts, was es nicht gibt - und es wird immer skurriler, ver­rückter und extremer!

Warum hatte also die BBS Kirchardt in persona von Kollege Lazarus keine Mühen gescheut, um Frau Sabine Ostertag, staatliche Präventions­beauftragte eigent­lich nur für den Bereich Ludwigs­burg, nach Kirch­ardt zu bekommen? Johannes Lazarus bezieht da glas­klar Stellung, wenn er davon spricht, dass kaum ein erziehe­risches Problem und Risiko für unsere Kinder bekann­ter sei, dass kaum eine päda­gogische Pflicht und Verant­wortung unbestrittener sei - und dass es trotzdem in keinem Feld der Erziehungs­praxis und des pädago­gischen Alltags mehr Inkonse­quenz und Unsicher­heiten gäbe als in diesem Bereich der Medien­pädago­gik, und zwar auf Seiten aller Verant­wort­lichen, Eltern wie auch Lehrern. Und tat­sächlich...Wir alle wissen um die Gefahren im Netz und wir alle statten trotzdem schon unsere kleinen Grund­schulkinder mit Smart­phones oder anders­artigem Internet­zugang aus - und dies häufig, ohne eine adäquate Begleitung der Kleinen in diesem Dschungel zu garan­tieren, getreu dem Motto: Verschieben wir das mit dem Internet doch auf morgen! Zu groß, zu komplex, zu anstrengend, zu erschöpft.

Sabine Ostertag ist selbst Mutter, vielleicht ließ sie deshalb jedes Morali­sieren sein und verzichtete auf den erho­benen Zeige­finger. Sie war engagiert, man spürte ihre persönliche Motivation gerade als Mutter. Aber sie blieb dabei immer sachlich und informativ... Das reichte auch völlig aus! Allein die detaillierte Sachinformation, die sie bot, war so aufrüttelnd, dass mehr Motivation der Zuhörer gar nicht möglich gewesen wäre. Alle, die da waren, gingen zwar mit einer altbekannten Quintessenz nach Hause, aber auch mit neuen erschreckenden Details, ein bisschen weniger abgehängt von der aktuellen Entwicklung und vor allem... Mit einer riesengroßen neuen Portion Sensibilität und Motivation für das Thema "Medienpädagogik" . Übrigens: Die BBS bleibt da natürlich am Ball - getreu dem Motto: Die Großen lassen die Kleinen nicht alleine!

Claudia Wanner